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PostHeaderIcon Ernährung in der Schwangerschaft

Das Thema Ernährung in der Schwangerschaft beschäftigt fast jede werdende Mutter ganz besonders. Denn der einst so vertraute Körper verändert sich und hat in der Schwangerschaft ganz andere Bedürfnisse als zuvor.

Wie viele andere Dinge gehört auch der Satz „In der Schwangerschaft muss man für zwei essen“ in die Kategorie Historisches, Mythen und Legenden. Wissenschaftliche Erhebungen über die Ernährung in der Schwangerschaft machen deutlich, das nicht die gesteigerte Zufuhr von Kalorien wichtig ist, sondern die vermehrte Zufuhr an Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen. Eine vielfältige und abwechslungsreiche Ernährung in der Schwangerschaft trägt dazu bei, dass sich das wachsende Kind optimal entwickeln kann und auch die Mutter gut versorgt ist. Reicht die Zufuhr von außen nicht aus, beginnt der Körper die Reserven der Mutter anzuzapfen. Bei Calciummangel zum Beispiel entzieht der Körper den Zähnen der Mutter das nötige Calcium. Lockere und brüchige Zähne können die Folge sein.

Haben Sie Probleme mit der Verdauung oder bekommen Sie schnell ein quälendes Hungergefühl können Sie ihre Ernährung in der Schwangerschaft da hingegen anpassen, dass Sie über den Tag verteilt mehre kleine Mahlzeiten zu sich nehmen statt drei großer. Hier ein wenig Obst, da ein Jogurt oder eine Scheibe Vollkornbrot. Dies hilft Energielücken zu schließen und Hungerattacken vorzubeugen.

Keine Diäten in der Schwangerschaft

Auch wenn man auf die Ernährung in der Schwangerschaft achten sollte, von Diäten während einer Schwangerschaft ist strengstens abzuraten. Ist eine solche aufgrund einer ärztlichen Diagnose dennoch erforderlich, sollte sie nur in Absprache und unter Anleitung des behandelten Arztes durchgeführt werden.

Zum Wohl des ungeborenen Kindes gibt es einige Produkte die für die Ernährung in der Schwangerschaft nicht geeignet sind und daher vermieden werden sollten. Dazu gehören unter anderem rohes Fleisch und roher Fisch, Rohmilchprodukte wie zum Beispiel Weichkäse), Lebensmittel die rohe Eier enthalten nicht durgegarter Fisch und fertige Salatdressings. All die Lebensmittel können im akuten Fall einen Embryo oder Fetus schädigen, denn sie könnten Erreger für Toxoplasmose oder Listerien enthalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Ernährung in der Schwangerschaft ist die ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Eine schwangere Frau sollte täglich mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Zum Beispiel Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Kräuter- und Früchtetees.

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